“Volks-Verhöhnung!” Regierung jubelt, Bürger wütend

Während die Bundesregierung ihre Spritpreisbremse in der Höhe von 10 Cent feiert, wüten die Bürger des Landes im Netz über die minderen Maßnahmen.

Die Bundesregierung hat sich auf Maßnahmen geeinigt, die Autofahrer entlasten sollen. Konkret wird die Mineralölsteuer um 5 Cent gesenkt. Weitere 5 Cent sollen durch eine Dämpfung der Gewinnmargen bei Treibstoffen zustande kommen. Ab April sollen Österreicher an den Zapfsäulen im Schnitt rund 10 Cent pro Liter weniger zahlen. Die Regierung spricht von einer großen Entlastung für die Bevölkerung.

“Augenauswischerei” – Wut im Netz

Viele Bürger sehen das ganz anders. Unter einem Facebook-Posting von Bundeskanzler Christian Stocker machen zahlreiche Nutzer ihrem Ärger Luft.

“10 Cent pro Liter billiger ergibt bei 50 Litern eine Ersparnis von 5 Euro. Wenn ich über 100 Euro fürs Tanken zahle, sind mir die 5 Euro auch schon wurscht. Das ist doch nur Augenauswischerei”, schreibt ein User. Ein anderer wird noch deutlicher: “Diesen Schwachsinn als Erfolg zu verkaufen, ist eine Verhöhnung des Volkes.”

Pendeln wird für viele zum Luxus

Viele kritisieren vor allem die Entwicklung der letzten Wochen. “Zuerst um einen Euro steigern und dann scheinheilig um 10 Cent senken – und das als Erfolg verkaufen”, heißt es in einem Kommentar. Der Arbeitsweg werde damit zunehmend zum Luxus.

Auch Sorgen um die wirtschaftliche Lage werden laut: Einige User befürchten steigende Arbeitslosenzahlen, da sich Arbeit für viele kaum noch lohnen würde.

Politik im Kreuzfeuer

Besonders hart gehen manche mit der Politik ins Gericht: “Ihr verdient über 16.000 Euro, fahrt mit Staatskarossen – wann habt ihr zuletzt selbst getankt?”, fragt ein Nutzer. Andere warnen vor politischen Folgen und wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung: “Schiebt weiter die Milliarden an Steuergeldern ins Ausland und schröpft weiter das eigene Volk! Ihr schafft es noch, dass die FPÖ, ohne was dazu tun zu müssen, die absolute Mehrheit bekommt!”

Für zahlreiche Autofahrer bleibt die groß angekündigte Spritpreisbremse angesichts der hohen Preise lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein.

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