Kickl auf Platz 1 – aber Stocker ist ihm auf den Fersen

FPÖ-Chef Herbert Kickl gewinnt auch das März-Politbarometer. Kanzler Stocker (VP) zeigt auf. SP-Chef Babler bleibt trotz Besserung Minus-Mann im Feld.

Das brandaktuelle “Heute”-Politbarometer für März ist da! FPÖ-Chef Herbert Kickl liegt weiter in Front, aber VP-Bundeskanzler Christian Stocker hat zwei Plätze im Vergleich zur letzten Welle aufgeholt. Die Details des großen, von Unique Research (Schwankungsbreite ± 4,4 Prozent) erhobenen Rankings:

Drei-Parteien-Stockerl

Herbert Kickl ist in den vergangenen 14 Tagen 30 Prozent der Befragten positiv aufgefallen, VP-Obmann Christian Stocker (28 Prozent) und Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger (27 Prozent) landen dahinter. Regierungschef Stocker hat im Vergleich zur letzten Welle gleich 13 Saldopunkte gutgemacht. “Christian Stocker ist wieder deutlich sichtbarer geworden”, analysiert Meinungsforscher Peter Hajek. “Man könnte sagen, der Kanzler ist wieder zurück am Platz.”

Roter Hero

Finanzminister Markus Marterbauer (im Jänner noch Zweiter) rutscht dieses Mal vom Stockerl, bleibt aber mit Abstand beliebtester SPÖ-Minister.

Da schau he(er)

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (VP) kämpft sich seit Monaten Platz um Platz nach vorne und ist nun neu in den Top-5. Die öffentliche Debatte über eine Verlängerung der Wehrpflicht hat die Niederösterreicherin offenbar gut genützt.

Babler bleibt Minus-Mann

SPÖ-Chef Babler hat mit -22 weiter den schlechtesten Saldo aller von Unique Research abgefragten Politiker, seine Werte aber durch seine reibungslose Wiederwahl als SP-Chef verbessert. “Heute”-Meinungsforscher Peter Hajek: “Das Ende der Personaldebatten am Parteitag hat ihm gutgetan. Dort war er in seinem Element. Parteitagsreden kann er einfach.”

Unbekannte Staatssekretäre – mit einer Ausnahme

Die Staatssekretärinnen Zehetner, Königsberger-Ludwig und Schmidt sind 44 Prozent kein Begriff, Sepp Schellhorn schon, der ist dafür aber unbeliebt. VP-Staatssekretär Alexander Pröll hat kein Bekanntheitsproblem – und landet mit seinen Beliebtheitswerten sogar vor den Ministern Schumann, Sporrer (beide SP) und Totschnig (VP). Bei der Steirerin Barbara Eibinger-Miedl ging es im Vergleich zur letzten Welle vier Ränge nach oben.

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