
Im “Heute”-Talk attackiert Kanzler Stocker FPÖ-Chef Kickl scharf – der kontert mit heftigen Vorwürfen: “Stocker beleidigt Millionen Menschen.”
Der Ton in der heimischen Innenpolitik wird zusehends rauer. Im großen “Heute”-Interview geht Bundeskanzler Christian Stocker (66, VP) frontal auf FPÖ-Chef Herbert Kickl (57) los – und findet klare Worte: Dessen Vorschläge zur Abmilderung der Spritpreis-Krise seien “nicht mutig, sondern völlig verantwortungslos und aktuell nicht finanzierbar”.
Konkret geht es um Kickls Forderung nach massiven Entlastungen an den Zapfsäulen des Landes. Für Stocker ist das reine Augenwischerei: “Er verspricht das Blaue vom Himmel.” Die Kosten würden sich laut Kanzler auf Milliarden summieren – Geld, das im Budget fehle. “Die FPÖ will einen Einnahmen-Entfall mit einem weiteren Einnahmen-Entfall finanzieren. Absurd.”
Auch politisch spart Stocker nicht mit Kritik. “Herbert Kickl verspricht etwas, aber muss nie liefern.” Besonders scharf wird der Kanzler bei internationalen Verflechtungen: “Seine Freunde im Westen und Osten – Trump und Putin – haben uns diese Energiekrisen eingebrockt.”
Dass Kickl mit seinen Botschaften dennoch viele erreicht, überrascht Stocker nicht – nachvollziehen kann er es aber nicht.
Die Antwort des FPÖ-Chefs lässt nicht lange auf sich warten – und fällt ebenso heftig aus. “Der nicht-gewählte Bundeskanzler Stocker hat null G’spür für das, was die Österreicher wirklich bewegt. Er ist abgehoben und hat die Verbindung zur Bevölkerung längst verloren.”