Sterbenden (24) liegen gelassen – Todeslenker versteckt sich

NÖ. Zu dem Leichenfund an der Achauer Straße knapp nach der Ortseinfahrt in Leopoldsdorf bei Wien kam es in den Samstagmorgenstunden: Ein Zeitungszusteller entdeckte den Toten um 4.25 Uhr. Anfangs stand man vor einem Rätsel, was hier bei der Ausfahrt aus einer Tankstelle – die am Samstag erst um Uhr aufsperrt und bis 22 Uhr geöffnet hat – passiert sein mag.Leopoldsdorf

Leopoldsdorf

Wie berichtet, ergaben die Erhebungen der Polizeiinspektion Leopoldsdorf und Beamten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, dass der 24-jährige HTL-Absolvent, Tennisspieler, Rapid-Fan und strebsamer Mitarbeiter im elterlichen Betrieb, der in der Nacht zuvor mit Freunden unterwegs gewesen war, zu Fuß aus Richtung Wien kommend ins Ortszentrum von Leopoldsdorf unterwegs war. Das Opfer wies zunächst ein unklares Verletzungsbild auf. Von der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde eine Obduktion angeordnet, die noch am Samstag vorgenommen wurde – die Autopsie ergab, dass der nächtliche Fußgänger infolge eines Verkehrsunfalls tödlich verletzt wurde: F. starb an einem Schädel-Hirn-Trauma, ausgelöst durch eine Kollision mit einem Fahrzeug.Leopoldsdorf unfall

Leopoldsdorf unfall

Hinterbliebene, Freunde und Bekannte des verstorbenen Burschen sind überzeugt, dass Martin überleben hätte können, wenn der Todesfahrer stehengeblieben und die Rettung angerufen hätte. Doch er oder sie entschied sich anders – und sich nach begangener Fahrerflucht und unterlassener Hilfeleistung, die schon an ein Verbrechen grenzt, das Auto – vom Spurenbild möglicherweise ein Pickup – und sich selbst daheim zu verstecken.

Die meisten vermuten, dass der oder die Unfalllenker/in betrunken oder sonst beeinträchtigt war und dass er oder sie sich ausgenüchtert freiwillig stellt.

Die Landespolizeidirektion Niederösterreich ersucht die Bevölkerung inzwischen weiter um Rückmeldungen zu Beobachtungen im Bereich der Achauer Straße. Diese sind an die Polizeiinspektion Leopoldsdorf unter der Telefonnummer 059133-3229 erbeten. Vielleicht ist auch ein Mechaniker dabei, der bei einem Fahrzeug, das dieser Tage in die Werkstatt kommt, verdächtige Dellen oder Kratzer oder sonstige Spuren feststellt.

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