
Feuerwehr sichert Hochvolttechnik
15.02.2026, 01:46 Uhr

Am späten Samstagabend hat sich auf der Hauptstraße in Thalheim ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Elektrofahrzeug ereignet. Gegen 22:45 Uhr war die Fahrerin eines Dacia in Richtung Meinersdorf unterwegs, als sie in Höhe der Uferstraße aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Fahrzeug nahezu ungebremst in Gebäude geschleudert
Der Wagen kollidierte nach Informationen vom Unfall mit der Ecke eines Wohnhauses. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug anschließend über die Straße hinweg auf den gegenüberliegenden Fußweg geschleudert.
Besonders stark beschädigt wurde die Beifahrerseite: Die Fahrgastzelle deformierte sich erheblich, zudem wurde das Vorderrad auf dieser Seite herausgerissen.Fahrerin leicht verletzt ins Krankenhaus
Trotz der massiven Beschädigungen konnte sich die Fahrerin selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in eine Klinik gebracht. Nach ersten Informationen erlitt die Frau leichte Verletzungen.
Feuerwehr sichert Hochvolttechnik
Neben Rettungsdienst und Polizei waren zwölf Kameraden der Feuerwehr Thalheim im Einsatz. Sie sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten den Bereich aus und stellten den Brandschutz sicher. Darüber hinaus wurde die Bordnetzbatterie abgeklemmt. Die 230-Volt-Batterie des Elektrofahrzeugs kontrollierten die Einsatzkräfte mehrfach mit einer Wärmebildkamera.Da durch den Aufprall die Hochvolttrennstelle des Fahrzeugs zerstört worden war, entschied die Feuerwehr, eine spezialisierte Umweltfirma hinzuzuziehen. Mit einem Kran wurde der Wagen angehoben. Ein Kfz-Mechatroniker für System- und Hochvolttechnik trennte anschließend die 230-Volt-Batterie fachgerecht ab.
Fahrzeug in Spezialcontainer verladen
Im Anschluss wurde das beschädigte Elektrofahrzeug in einen Abrollcontainer verladen und abtransportiert. Während der Bergungsarbeiten blieb die Hauptstraße vollständig gesperrt. Zur genauen Unfallursache ermittelt nun die Polizei. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor.