Person vermisst: Notruf um 3.13 Uhr löst Suchaktion aus
In Bad Mitterndorf lief in der Nacht auf heute eine großangelegte Suchaktion. Eine Person hatte sich im Wald verirrt und setzte um 3.13 Uhr einen Notruf ab. Mehr als 100 Einsatzkräfte rückten aus.
In den frühen Sonntagmorgenstunden (1. März 2026) wurde es in Bad Mitterndorf ernst. Um 3.13 Uhr ging ein Notruf ein: Eine Person hatte sich im Wald verirrt und wusste nicht mehr weiter. Daraufhin wurden die FF Bad Mitterndorf, das Rote Kreuz sowie die Polizei zum Erstalarm gerufen. Schnell war klar, dass das Suchgebiet größer sein könnte als zunächst angenommen. Deshalb wurden weitere Kräfte angefordert, um keine Zeit zu verlieren.
Drohne und Abschnittsalarm
Nach dem Erstalarm wurde zusätzlich das ELF Zauchen mit der Feuerwehrdrohne angefordert. Aus der Luft sollte das Waldgebiet abgesucht werden. Doch auch diese Maßnahme blieb vorerst ohne Erfolg. Der Einsatzleiter reagierte und löste Abschnittsalarm aus. Damit wurde die Suche deutlich ausgeweitet. Weitere Einsatzkräfte rückten nach, um das Gelände systematisch zu durchkämmen.
©BFV Liezen Um 6.18 Uhr wurde die vermisste Person von einem Suchtrupp aufgefunden und an den Rettungsdienst übergeben.
Bergrettung und Suchhunde im Einsatz
Zur Unterstützung wurden der Bergrettungsdienst sowie Such- und Rettungshunde alarmiert. Insgesamt standen 16 Fahrzeuge der Feuerwehr mit 78 Einsatzkräften im Einsatz. Zusätzlich beteiligten sich die Bergrettung mit 16 Mitgliedern, acht Hundeführer mit acht Hunden sowie eine Ärztin des Bergrettungsdienstes. Die Zusammenarbeit aller Organisationen lief koordiniert ab.
Person leicht unterkühlt aufgefunden
Um 6.18 Uhr schließlich die erlösende Nachricht: Ein Suchtrupp konnte die vermisste Person auffinden. Sie war leicht unterkühlt und wurde zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Nach der erfolgreichen Personenrettung konnte der Einsatz beendet werden.