
Drei Tage nach der furchtbaren Tat am U-Bahnhof Wandsbek Markt haben sich Menschen am Unglücksort zu drei verschiedenen Mahnwachen getroffen. Dazu aufgerufen hatten die Familie des Opfers, die AfD sowie eine linke Gruppierung.
Wie die Polizei am Abend mitteilte, waren die Mahnwachen zeitlich nacheinander geplant und es waren viele Einsatzkräfte vor Ort, sodass es zu keinerlei Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen kam. Besonders die von der Familie organisierte Mahnwache wurde von Dutzenden Menschen besucht. Gegen 19 Uhr soll die letzte Mahnwache beendet sein.Am Donnerstag hatte ein 25-jähriger Südsudanese am Wandsbek Markt offenbar gezielt auf eine einfahrende U-Bahn gewartet, um dann eine 18-jährige Iranerin zu packen und sich mit ihr vor das Fahrzeug zu werfen. So riss er sie mit in den Tod. Nach ersten Ermittlungen kannten die beiden sich nicht. (prei)