LKW umgekippt: Ammoniumchlorid statt Milch im Tank
Am Freitag kippte ein Lastwagen beim Auffahren auf die Donauufer Autobahn um. Der Fahrer sagte zunächst er hätte Milch geladen, allerdings befand sich im Tank eine giftige Chemikalie.
Am Freitagvormittag wurde die Feuerwehr Korneuburg zu einem Verkehrsunfall auf die Auffahrt der A22 Donauufer Autobahn gerufen. Ein LKW kippte zuvor um, und ragte in die Fahrspur.
Plötzlicher Gefahrguteinsatz
Als die Feuerwehr den Fahrer nach der Ladung befragte, gab er an, Milch geladen zu haben. Als die Einsatzkräfte das überprüften, gab es eine böse Überraschung. Im Tank des Lastwagens befand sich Ammoniumchlorid. Auch die Frachtpapiere waren nicht korrekt, und der LKW war nicht als Gefahrentransporter gekennzeichnet.
LKW-Fahrer ins Krankenhaus geflogen
Der Einsatzleiter alarmierte umgehend den Schadstoffzug aus Gänserndorf nach. Die Spezialkräfte pumpten das Ammoniumchlorid in einen speziellen Transportlastwagen um. Die Bergung des umgekippten Fahrzeugs wurde durch eine Fachfirma durchgeführt. Der Lenker des Unfall-LKWs wurde verletzt, und wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.