
Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden drei Feuerwehren des Bezirkes Waidhofen an der Thaya nach Gastern (Österreich) alarmiert.

Ein Lkw kam in einer abschüssigen Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab, fällte zwei Bäume und kam in einer gefährlichen Schräglage zum Stillstand. Mehrere Bäume verhinderten einen weiteren Absturz des Schwerfahrzeuges.
Nachdem der Fahrer befreit und vom Rettungsdienst versorgt worden war, begann die Bergung des Lastwagens. Aufgrund der Lage des Fahrzeugs war eine Bergung ohne das Kranfahrzeug der Feuerwehr Krems nicht möglich, sodass der Einsatzleiter dieses alarmieren ließ.
Nach einer längeren Anfahrt in das obere Waldviertel trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Krems mit dem Kran sowie dem dazugehörigen Begleitfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Um das Fahrzeug, sollten die Bäume an welchen er sich angelehnt hatte nachgeben, zu sichern wurde eine Seilwinde an der Hinterachse angeschlagen.

Nach einer Lagebesprechung wurde entschieden, auch die Seilwinde des Kranfahrzeugs Krems einzusetzen, um den LKW zu bergen. Mithilfe der Anschlagmittel, die an den Rädern und an dem Rahmen des zu bergenden Fahrzeugs montiert werden mussten, wurde mittels mehrerer Seilwinden versucht, das Unfallfahrzeug zu bergen.
In koordinierten Schritten und durch die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte vor Ort konnte das Wrack nach mehreren Unterbrechungen und Umpositionierung schließlich zurück auf die Straße gezogen werden. (Fotos: Feuerwehr Krems an der Donau)