Conny ratlos: „Mich hat fast der Schlag getroffen“

Kraftlos und ratlos: Conny Hütter im Ziel

Kraftlos und ratlos: Conny Hütter im Ziel© GEPA

Nach dem nächsten Dämpfer im Super-G von Soldeu war Conny Hütter angesichts ihres großen Rückstands ratlos. „Mich hat fast der Schlag getroffen“, sagte sie.

Schon am Samstag hatte es für die 33-jährige Steirerin nicht nach Wunsch geklappt, am Sonntag folgte die nächste Enttäuschung. Conny Hütter verlor im Super-G 2,28 Sekunden auf Siegerin Sofia Goggia und landete deutlich außerhalb der Top 10.

„Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich da jetzt abgeschwungen habe“, sagte Hütter ratlos im ORF-Interview.

„Vielleicht in Schönheit gestorben“

Wo die Zeit liegen blieb? Selbst Hütter hatte darauf keine klare Antwort: „Es ist schwer zu erklären. Gestern habe ich es gewusst, da bin ich zwei Mal daneben gestanden. Heute habe ich attackieren probiert, war eigentlich auf der Linie. Vielleicht ein bisschen in Schönheit gestorben. Ich weiß es nicht.“

Schieden am Samstag sechs der zehn Österreicherinnen aus, so sahen am Sonntag alle zehn das Ziel – außer Nina Ortlieb als Neunte allesamt aber abgeschlagen. Cornelia Hütter wurde 17., Ariane Rädler 18., Nadine Fest 19. und Julia Scheib 29. Keine Punkte gab es für Mirjam Puchner (32.), Anna Schilcher (47.), die für die am Vortag am Knie verletzte Ricarda Haaser ins Team gekommen war, Lisa Grill (48.), Lena Wechner (50.) und Emily Schöpf (52.).

Assinger: „Werden uns wieder aufrichten“

Die Serie, in der keine Österreicherin im Super-G auf dem Weltcuppodest stand, verlängerte sich damit auf zwölf. „Der Super-G war heuer zäh. Bei einigen fehlt die Überzeugung. Ich glaube, dass wir das durch ein gutes Training wieder zurückkriegen. Aber wir werden uns wieder aufrichten und in San Pellegrino wieder angreifen“, sprach ÖSV-Frauen-Cheftrainer Roland Assinger die nächste Station in Val di Fassa an. „Für Nina war es ein sehr gutes Wochenende, damit kann man zufrieden sein. Sonst war es heute nicht zufriedenstellend, unsere Ziele sind weiter vorne. Ich glaube, dass der Sturz von Ricci heute vielen noch in den Knochen liegt“, merkte er an.

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