Tödliche Fahrerflucht – Fall wird im TV neu aufgerollt

Fast ein Jahr nach dem tödlichen Unfall ist der Unfalllenker weiterhin unbekannt. Nun wird der Fall der 31-jährigen Radfahrerin auf ServusTV gezeigt.

Der Fall sorgte im Mai 2025 für Entsetzen: Eine 31-jährige Radfahrerin aus dem Bezirk Hallein in Salzburg war am frühen Abend des 2. Mai auf der L129 im Gemeindegebiet von Böheimkirchen unterwegs, als sie gegen 18.30 Uhr von einem nachkommenden Auto erfasst wurde.

Die Frau wurde bei dem Zusammenstoß in ein angrenzendes Feld geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.

Autofahrer hinterlässt winzige Spur

Besonders erschütternd: Der Lenker des Unfallfahrzeugs fuhr nach dem Crash einfach weiter und verständigte weder Rettung noch Polizei. Bis heute hat sich der Unfallverursacher nicht gemeldet, er bleibt seither unbekannt. Trotzdem dürfte der Lenker einen Hinweis hinterlassen haben: Laut Polizei war ein Nebelscheinwerfer des Wagens am Unfallort zurückgeblieben.

Die Ermittler gehen deshalb davon aus, dass es sich beim gesuchten Fahrzeug um einen VW Passat handeln könnte. Die Polizeiinspektion Böheimkirchen bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung: Jede noch so kleine Spur könnte entscheidend sein, um die tödliche Fahrerflucht doch noch aufzuklären.

TV-Sendung soll Fall neu aufrollen

Neue Hoffnung setzen die Ermittler nun auf die Fernsehsendung “Fahndung Österreich”. Dort wird der Fall am heutigen Mittwoch, dem 15. April, um 20.15 Uhr auf ServusTV neu aufgerollt. Schauspieler spielen den rekonstruierten Fall nach, mit der Hoffnung, dass sich zufällige Zeugen doch an den Lenker erinnern.

In der Ankündigung zur Sendung heißt es: “Polizei und Freunde der Toten appellieren an den oder die Unfallverursacher sich zu melden.” Für die Angehörigen und Wegbegleiter der 31-Jährigen ist der Fall bis heute nicht abgeschlossen.

Der tödliche Unfall hat zudem eine Debatte über die Sicherheit von Radfahrern auf der L129 ausgelöst. Die Radlobby fordert dort seit Längerem Maßnahmen und einen besseren Ausbau der Radinfrastruktur.

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