
Die Ski-Saison der Alpinen ist beendet. Zeit für einen Kassasturz. Und der zeigt, dass es eine ÖSV-Läuferin sogar in die Top Drei geschafft hat.
Die Rede ist da freilich von Österreichs neuer Riesentorlauf-Topläuferin Julia Scheib. Die Steirerin feierte in der laufenden Saison fünf Weltcupsiege und holte sich die kleine Kristallkugel in der Riesentorlauf-Wertung. Das schlug sich auch im Preisgeld nieder. Da hat Scheib stolze 340.942,00 Euro eingefahren – Platz drei im Gesamtranking der Läuferinnen.
Nur geschlagen von den beiden Überfliegerinnen des letzten Winters. Platz eins holte sich freilich die Gesamtweltcupsiegerin und Gewinnerin der Slalom-Kugel, Mikaela Shiffrin. Bei der US-Amerikanerin steht das Preisgeld von 615.167,00 Euro zu Buche. Platz zwei ging an die Deutsche Emma Aicher (387.265,50 Euro), die bis zuletzt um den Gesamtweltcup mitkämpfte.
Zweitbeste Österreicherin war Cornelia Hütter auf Rang elf (148.295,00 Euro). Drittbeste ÖSV-Läuferin wurde Katharina Truppe auf Rang 21 der Preisgeld-Liste mit 87.692,00 Euro
Odermatt überstrahlt alle
Keine Überraschung ist auch, dass Marco Odermatt die Rangliste bei den Männern überlegen anführt. Der Schweizer verdiente stolze 741.254,00 Euro und damit mehr als doppelt so viel wie der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen auf Rang zwei (359.264,00 Euro). Dritter wurde der Schweizer Loic Meillard mit 317.325,00 Euro
Rot-weiß-roter Topverdiener bei den Männern ist wenig überraschend Vincent Kriechmayr auf Rang sieben (247.205,00 Euro), knapp hinter Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni (254.526,00 Euro). Marco Schwarz belegt Rang elf (188.108,00 Euro), Stefan Brennsteiner Platz 14 (124.083,00 Euro), Manuel Feller Rang 15 (122.068,00 Euro) und Raphael Haaser den 16. Platz (109.759,50 Euro).
Bei den Zahlen handelt es sich bloß um die Preisgelder aus der Weltcup-Saison, die Olympia-Erfolge sind dafür unerheblich.