EU-Abrechnung – Ex-Kanzler Kurz meldet sich zurück

Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz warnt angesichts des Iran-Kriegs vor “massiven Verwerfungen” in der NATO. Zugleich übt er Kritik am Vorgehen der EU.

Spätestens der Iran-Krieg hat die Spannungen innerhalb der NATO offen sichtbar gemacht: Während die USA militärisch vorangehen, reagieren viele europäische Partner zurückhaltend oder sogar ablehnend.

Spaniens Premier Pedro Sánchez positioniert sich dabei besonders deutlich – und inszeniert sich zunehmend als “Anti-Trump”. Erst kürzlich hat er dem US-Militär den Luftraum verweigert.

Ex-Kanzler warnt vor “massiven Verwerfungen”

Eine Entwicklung, auf die Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz kritisch blickt. “Unabhängig davon, wer in Amerika Präsident ist, glaube ich nicht, dass es mittelfristig möglich sein wird, dass die USA der Europäischen Union immer dann zur Seite stehen, wenn wir das gerade wollen – zum Beispiel im Verteidigungskrieg der Ukraine gegen Russland”, sagte er im Interview mit “Business Insider” und der “Welt am Sonntag”.

Wenn die USA auf der anderen Seite Unterstützung der Verbündeten bräuchten, diese aber ausbleibe, führe das zu “massiven Verwerfungen innerhalb der NATO”, so der Ex-Kanzler.

Einheitliche EU-Linie gefordert

Kritik gab es auch an Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz, der offen erklärt hatte, dass sein Land nicht Teil des Iran-Krieges sei. Kurz: “Es ist wichtig, dass die Europäische Union und vor allem die NATO-Staaten grundsätzlich eine Entscheidung treffen, wie die Zusammenarbeit mit den USA in Zukunft laufen soll.” Der Krieg im Iran betreffe Europa genauso stark wie jener in der Ukraine, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, betonte Kurz.

Heute arbeitet Sebastian Kurz als Unternehmer. Mit seiner Firma “Dream” entwickelt er Lösungen im Bereich Künstliche Intelligenz. Dabei gehe es um sogenannte Sovereign AI-Systeme für Regierungen und große Unternehmen, die ihre Daten nicht in der Cloud speichern wollen. “Wir versuchen, unseren Beitrag zu leisten, die westliche Welt ein Stück weit sicherer zu machen”, erklärte der Ex-Kanzler kürzlich in einem “Kurier”-Interview.

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