Lenker vermied Auffahrunfall, Lkw durchbrach Leitschiene
Im morgendlichen Stau auf der A 9 in Fahrtrichtung Graz kam es Mittwochfrüh zwischen Wildon und Wundschuh zu einer Beinahe-Katastrophe. Ein Lkw-Lenker soll am Steuer seines Sattelzugs kurz das Bewusstsein verloren haben und wäre fast in das Stauende gekracht.
Der 37-jährige Peruaner war mit einem beladenen Sattelzug samt Anhänger kurz vor 7 Uhr in Fahrtrichtung Norden unterwegs. Eigenen Angaben (und die des Beifahrers) zufolge verlor er kurz das Bewusstsein. Deshalb habe er das Ende des Staus übersehen.
Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, verriss der 37-Jährige das Schwerfahrzeug. Dieses durchbrach die Leitschiene und prallte schließlich gegen eine Böschung. Während der Beifahrer unverletzt blieb, zog sich der Peruaner einen Bruch an der Hand zu. Er wurde ins LKH Graz eingeliefert.
Durch den Unfall wurden die Treibstofftanks aufgerissen, weshalb eine unbekannte Menge Diesel austrat. Die alarmierten Feuerwehren Weitendorf und Neudorf ob Wildon versuchten, diesen so gut wie möglich zu binden. Unterstützung erhielten sie dabei von Kameraden der Feuerwehr Lebring, die mit ihrem Gefahrenstofffahrzeug angerückt waren.
Während der Bergung des Wracks durch ein Abschleppunternehmen sicherten und reinigten die Feuerwehrleute die Unfallstelle. Gegen 9 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen. Der Verkehr rollte unterdessen ungehindert an der Unfallstelle vorbei.