Zwei Frauen starben

Lebenslange Haft! Mord-Urteil im Raser-Prozess

Zwei Frauen starben

Nach dem tödlichen Raser-Crash mit zwei jungen Frauen sind nun harte Urteile gefallen. Der Hauptangeklagte muss lebenslang ins Gefängnis.

Nach dem tödlichen Raser-Crash mit zwei jungen Frauen hat ein Gericht nun ein hartes Urteil gefällt – im Saal kam es zu emotionalen Szenen.

Der Hauptangeklagte 32-Jährige wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, berichtet die “Bild”. Sein 36-jähriger Bruder muss wegen versuchten Mordes für 13 Jahre ins Gefängnis. Der 26-jährige Cousin erhielt ein Jahr auf Bewährung sowie 100 Stunden gemeinnützige Arbeit. Damit folgte das Gericht der Einschätzung der Staatsanwaltschaft, den Fall als Mord zu werten.

120 Menschen bei Urteilsverkündung

Zur Urteilsverkündung waren rund 120 Menschen gekommen, darunter Angehörige der Opfer. Als das Urteil gesprochen wurde, reagierten viele im Saal mit starken Emotionen: Es gab Applaus und Jubelrufe, mehrere Frauen weinten. Die Familie eines Opfers stand eng beieinander und hielt sich an den Händen. Richter Norbert Winkelmann schritt ein: “Ich lasse den Saal räumen, wenn Sie sich nicht zurückhalten. Das hier ist kein Schauspiel.”

In seiner Begründung fand der Vorsitzende Richter klare Worte: “Die Überheblichkeit, die sie an den Tag gelegt haben, müssen sie büßen.” Zudem betonte er: “Das Unrecht, das hier passiert ist, ist auch erheblich.” In Richtung des Hauptangeklagten sagte er über das Fahrzeug: “Das Fahrzeug war ihr Traumauto, ist zu ihrem Albtraumauto geworden.”

Zwei Frauen kamen ums Leben

Wie “Heute” berichtete, sollen die beiden Brüder vor rund einem Jahr mit bis zu 150 km/h durch die Innenstadt von Ludwigsburg gerast sein. Bei dem illegalen Autorennen krachte ihr Wagen – eine leistungsstarke Mercedes S-Klasse – in das Auto von zwei Frauen im Alter von 22 und 23 Jahren, die gerade von einer Tankstelle auf die Straße einfuhren. Ihr Fahrzeug wurde gegen einen Baum geschleudert, beide Frauen starben noch an der Unfallstelle.

Die Verteidigung hatte die schweren Vorwürfe zurückgewiesen. Zwar räumten die Brüder eine gewisse Verantwortung ein, bestritten jedoch, mit Tötungsvorsatz gehandelt oder gezielt Menschen gefährdet zu haben. Der 36-Jährige hatte seinen Führerschein erst zwei Monate vor dem Unfall zurückerhalten.

Lange Liste an Vorstrafen

Die Angeklagten waren bereits zuvor mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Gemeinsam kommen sie auf 26 Vorstrafen, allein der Hauptangeklagte wurde bereits 14 Mal verurteilt. Auch im Straßenverkehr waren beide Brüder häufig auffällig geworden – ihre Akten umfassen zusammen 180 Einträge.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Ob die Verteidigung dagegen vorgeht, ist derzeit offen.

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