Gleich zwei tote Motorradfahrer gab es auf Niederösterreichs Straßen am Wochenende (Symbolbild).© FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR
Das zum Teil traumhafte Frühlingswetter lockte viele Biker auf die Straßen. Nach den starken immer wiederkehrenden Kälteperioden sind die aber viel gefährlicher, als sie auf den ersten Blick aussehen. In Niederösterreich kostete vermutlich diese Fehleinschätzung gleich zwei Menschen das Leben.
So war ein 43-jähriger Motorradlenker am Ostersonntag bei Schwarzau im Gebirge im Bezirk Neunkirchen auf der B27 unterwegs. Der Mann aus dem Bezirk Baden geriet am Ende einer Linkskurve immer weiter an den rechten Fahrbahnrand, überfuhr eine Böschung und prallte laut Polizei in eine am Straßenrand befindliche Hütte. Erst-Hilfe-Maßnahmen blieben für den Rumänen erfolglos, der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Biker prallte gegen Felsen
Bereits am Samstag kam für einen 44-jährigen Biker aus dem Bezirk Zwettl jede Hilfe zu spät. Der Mann fuhr gegen 9.30 Uhr auf der L7176 im von Rappottenstein in Richtung Grafenschlag in seinem Heimatbezirk. Der Lenker kam links von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Felsformation. Ein nachkommender Autofahrer alarmierte die Rettung. Auch bei ihm konnte der Notarzt nur mehr seinen Tod feststellen.