
Ein tragischer Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag (2. April) am Bahnhof Frechen-Königsdorf. Ein 21-jähriger Gleisarbeiter aus Gelsenkirchen geriet dort in den Gefahrenbereich und wurde von einem Regionalexpress erfasst, der aus Richtung Köln herannahte.
Nach dem Zusammenstoß leisteten Rettungskräfte dem jungen Mann umgehend erste Hilfe. Eine Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Köln bestätigte den Vorfall und erklärte, dass der Verletzte nach der notärztlichen Versorgung vor Ort in eine Klinik eingeliefert wurde. Über die genauen Hintergründe des Unglücks herrscht derzeit noch Unklarheit, wie die Sprecherin weiter ausführte: Über die Ursache des Unfalls sei noch nichts bekannt.
Gelsenkirchener von Zug erfasst
Aufgrund der polizeilichen Maßnahmen musste die Strecke des RE 9 für einen Zeitraum von rund zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Diese Unterbrechung hatte spürbare Folgen für den Fahrplan der Deutschen Bahn.
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Insgesamt sieben Züge waren von dem Vorfall betroffen und sammelten in der Summe 93 Minuten Verspätung an. Zusätzlich mussten die Verantwortlichen sieben Teilsperrungen sowie diverse Umleitungen anordnen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Zur Situation auf der Strecke teilte die Sprecherin mit: Sieben Züge hätten dadurch insgesamt 93 Minuten Verspätung gehabt.