Bitterer Abschluss der Weltcup-Saison für Kajsa Vickhoff Lie.© AP/Gabriele Facciotti, Screenshot/Instagram_kajsalie
Böse Überraschung nach dem letzten Weltcuprennen der Saison für Kajsa Vickhoff Lie. Die Norwegerin verletzte sich im Super-G und musste nun operiert werden. Dabei hatte sie zunächst gedacht, dass bei ihrem Ausfall nichts passiert sei.
„Ich bin am Boden zerstört, dass mein letztes Rennen in einer Operation endete“, schreibt Vickhoff Lie auf Instagram neben einem Foto, das sie im Krankenhausbett zeigt. Ausgerechnet in ihrem letzten Rennen der Saison hat sich die Norwegerin eine Verletzung zugezogen.
Ein fataler Moment im Heimrennen in Kvitfjell ist daran schuld: „Ich habe versucht, das nächste Tor zu erreichen, mein Aussenski ist weggerutscht und mein Knie unglücklicherweise eingeklemmt worden“, schildert die Norwegerin.
Schreckmoment bei Untersuchung
Dennoch habe sie zunächst gedacht, dass alles glimpflich ausgegangen sei. Der Schreckmoment folgte dann aber bei der folgenden Untersuchung. „Wir sahen, dass ein großes Stück Knorpel aus meinem Knie herausgerissen worden war“, so die 27-Jährige.
Mittlerweile wurde sie schon erfolgreich operiert. In den nächsten sechs Wochen wird Vickhoff Lie mit Krücken unterwegs sein. „Ich versuche es zu akzeptieren und nach vorne zu schauen. Aber ich bin kein besonders guter Mensch, wenn ich nicht aktiv sein und mich bewegen kann“, so die Norwegerin abschließend.
Immerhin gab es schon Aufmunterungen aus dem Ski-Zirkus. Lindsey Vonn, Atle Lie McGrath, Ricarda Haaser und Co. haben Vickhoff Lie schon Mut zugesprochen.