Nach Unfalldrama: Fußballverein trauert um Nachwuchsspieler (16)

Nach Unfalldrama: Fußballverein trauert um Nachwuchsspieler (16)

Nach Unfalldrama: Fußballverein trauert um Nachwuchsspieler (16)

Der tödliche Unfall Dienstagfrüh auf der B 64 bei Weiz hat in der Region große Betroffenheit ausgelöst. Nicht nur viele Feuerwehrleute, die an der Unfallstelle im Einsatz standen, kannten das 16-jährige Todesopfer. Trauer herrscht auch beim Fußballverein SC St. Ruprecht an der Raab.

„Es ist leider traurige Gewissheit, dass unser langjähriger SCR Jugendspieler Noah heute in der Früh bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Noah war seit dem 26. August 2014 SCR Spieler und spielte im Herbst zuletzt bei der IB. Wir sind tief erschüttert und können es kaum in Worte fassen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihn kannten“, heißt es in einem Beitrag des Vereins in den sozialen Medien.

Die Tragödie ereignete sich knapp nach fünf Uhr früh. Eine 20-jährige Autofahrerin war in Richtung St. Ruprecht unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache dürften sie auf Höhe des Sägewerks Ludwig Heinzl auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Dort kam ein Pkw entgegen. Das Auto wurde von einer 42-Jährigen aus dem Bezirk Weiz gelenkt. Auf dem Beifahrersitz saß ihr Sohn (16). Die Autos prallten frontal zusammen und schlitterten in den Graben. Der 16-Jährige wurde im Fahrzeug, einem Klein-Pkw, eingeklemmt und dabei tödlich verletzt.

Polizei, Rettung, Notarzt und die Feuerwehrleute aus St. Ruprecht, Kühwiesen und Weiz rückten aus. Sie konnten den Jugendlichen nur mehr tot aus dem total beschädigten Fahrzeug bergen. Seine Mutter wurde unbestimmten Grades verletzt. Leicht verletzt wurde auch die 20-Jährige. Sie wurden beide in das LKH Weiz gebracht. Ein Alkoholtest verlief negativ. Die B 64 war im Unfallbereich für etwa zweieinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.

Geleitet wurde dieser so belastende Einsatz von Leon Christandl, Kommandant der Feuerwehr St. Ruprecht. Die Feuerwehrleute waren schon sieben Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort. „Einige meiner Kameraden kannten das Unfallopfer“, schildert Christandl. Deshalb übernahmen dann zum Teil auch Feuerwehrleute aus Weiz die unmittelbare Bergung des Vestorbenen. „Für einige Feuerwehrleute war es der erste tödliche Unfall. Es wird am Nachmittag auch eine Nachbesprechung geben.“ Da soll der belastende Einsatz falls möglich auch aufgearbeitet werden.

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