
Horror-Sturz in Courchevel! Charles Seigneur Gamel stürzte schwer und durchbrach bewusstlos beide Fangnetze. Die ORF-Kommentatoren waren fassungslos.
Charles Seigneur Gamel sorgte bei der Abfahrt von Courchevel für eine Schrecksekunde. Dem Franzosen ging im unteren Streckenteil die Kraft aus, er verlor die Kontrolle über seine Ski, stürzte schwer – und rauschte mit voller Geschwindigkeit in die Auffangnetze. Doch anstatt darin hängen zu bleiben, durchbrach der Ski-Star die Sicherheits-Absperrung, überschlug sich und schlitterte auf der anderen Seite die Piste weiter hinunter.
“Der hat voll eine abbekommen”
Das sollte normalerweise nicht passieren – bemerkten auch die ORF-Kommentatoren. “Der hat voll eine abbekommen”, resümierte Hans Knauß. Der Skistar verlor während seines Horror-Sturzes auch kurz das Bewusstsein. “Da war er kurz einmal weg”, war sich Oliver Polzer sicher. Knauß bestätigte diese Ansicht kurz später. Die Bilder sahen jedenfalls dramatisch aus: Gamel überschlug sich ohne jegliche Körperspannung, durchbrach die Fangnetze ungebremst – und schlug dann mit seinem Gesicht im Schnee auf.
Umso bemerkenswerter dass der Franzose wenige Augenblicke nach seinem Horror-Sturz wieder aufrecht im Schnee stand – zwar etwas benommen, aber wohl ohne schwere Verletzungen davongetragen zu haben. Wie TV-Bilder zeigten wurde er später mit dem Ski-Doo abtransportiert.
Das Rennen musste für einige Minuten unterbrochen werden – schließlich mussten die Pistenarbeiter die durchbrochenen Fangnetze wieder aufbauen. Bitter: Die Information kam offensichtlich nicht schnell genug im Starthaus an. ÖSV-Talent Vincent Wieser war als nächster Läufer bereits auf der Piste, musste aber nach der gelben Flagge abschwingen. Sein Lauf wurde nicht gewertet.