
Insgesamt 9,7 Millionen Euro hat die Regierung in nur drei Monaten für Spesen ausgegeben. In der Liste finden sich auch jede Menge kuriose Posten.
Mehr als 60.000 Euro für Verpflegung bei Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ), fast 500.000 Euro Ausgaben für Werbung bei Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) und Ähnliches. Die Regierung hat im vierten Quartal 2025 fast zehn Millionen Euro für Spesen aller Art springen lassen – natürlich auf Kosten der Steuerzahler (“Heute” berichtete).
Minister beantworteten parlamentarische Anfrage der FPÖ
Doch nicht nur diese großen Posten, die sofort ins Auge springen, sind für diese Millionen-Summe verantwortlich. Es lohnt sich auch ein genauerer Blick in die Beantwortungen einer FPÖ-Anfrage von Parteigeneral Michael Schnedlitz durch die einzelnen Minister der XXL-Regierung. “Heute” hat die Liste der Kuriositäten.
Spendabler Babler – auf Kosten der Steuerzahler
Sportminister Andreas Babler (SPÖ) ließ sich das WM-Qualifikationsspiel zwischen Österreich und Bosnien-Herzegowina nicht entgehen. Als “Promi-Gast” hatte er den bosnischen Vizepremierminister Zukan Helez eingeladen. Die Steuerzahler kostete dieser Matchbesuch sportliche 3.700 Euro. Beim Empfang für die Europameister im American Football machten alleine die Fotos 672 Euro aus. Hungrig waren die Herren offenbar auch. Das Catering verschlang 5.317 Euro.
Promi-Gast beim Bundeskanzler
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) wiederum hatte anlässlich des “Austrian World Summit” in Wien den “Erfinder” dieses Klimagipfels, niemand Geringeren als Arnold Schwarzenegger, zu Gast. Dieser Besuch kostete vergleichsweise bescheidene 211,02 Euro.
Meinl-Reisinger als Krösus
Weit tiefer in die Tasche der Österreicherinnen und Österreicher griff da schon Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos). Sie ließ für die Eröffnung des österreichischen Kulturforums in Accra (Ghana) ein eigenes Logo erstellen. Die beauftragte Agentur durfte sich über immerhin 5.400 Euro freuen.