
Conny Hütter schließt im letzten Rennen Frieden mit Olympia, rast in Cortina zu Bronze. Federica Brignone holt im Heimrennen Gold.
Die “ewige Vierte” veredelt ihre Karriere im letzten Olympia-Anlauf. ÖSV-Star Conny Hütter rast am Donnerstag im Super-G von Cortina d’Ampezzo zur Bronze-Medaille. In der Abfahrt verpasste sie als Vierte Edelmetall noch hauchdünn. In der Kombi schrammte sie als Fünfte am Stockerl vorbei.
Die italienische Hausherrin Federica Brignone erobert in souveräner Manier die Gold-Medaille, siegt 0,41 Sekunden vor der Französin Romane Miradoli. Hütter fehlen 0,52 Sekunden auf Gold.
Bitter für ÖSV-Kollegin Ariane Rädler: Der Kombi-Goldenen fehlt nur eine einzige Hundertstelsekunde auf Bronze. Sie raste am Dienstag gemeinsam mit Katharina Huber in der alpinen Kombi sensationell zum Olympiasieg.
Für Hütter, die bis dato ohne Olympia-Medaille war, wiederholt sich die Geschichte von 2023. Auch bei der WM in Courchevel war sie als noch medaillenlose Läuferin als Abfahrts-Vierte am Stockerl vorbeigeschrammt, hatte wenige Tage später mit Bronze im Super-G doch noch jubeln dürfen.
Die selektive Strecke forderte den Athletinnen alles ab. Top-Favoritinnen wie Abfahrts-Siegerin Breezy Johnson, die nach einem Einfädler in einem Tor brutal stürzte, kamen mit dem drehenden Kurs nicht zurecht. Auch Mirjam Puchner schied nach Top-Zwischenzeit (0,27 Sekunden vorne bei erster Messung) aus, ÖSV-Kollegin Nina Ortlieb nach der zweiten Zwichenzeit.