6 Tote bei Busbrand – Täter war Polizei bekannt

*** HANDOUT *** Emergency services work near the charred shell of a bus that caught fire in Kerzers, Switzerland, Tuesday, March 10, 2026. (Kantonspolizei Freiburg via Keystone via AP)

*** HANDOUT *** Emergency services work near the charred shell of a bus that caught fire in Kerzers, Switzerland, Tuesday, March 10, 2026. (Kantonspolizei Freiburg via Keystone via AP)© APA-Images / AP / Kantonspolizei Freiburg

Busbrand Kerzers: Sechs Tote nach Brandanschlag – Täter war Polizei bekannt, hatte bereits 2019 für Großeinsatz beim Schweizer Rundfunk gesorgt.

Nach dem verheerenden Brand in einem Linienbus im Schweizer Ort Kerzers mit sechs Todesopfern kommen nun weitere Details über den mutmaßlichen Täter ans Licht. Der Mann soll bereits Jahre zuvor mit einem dramatischen Vorfall aufgefallen sein.

Am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr stieg der 65-jährige Roger K. in einen Linienbus, übergoss sich mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sich an. Das Feuer löste ein Inferno im Fahrzeug aus. Sieben Menschen kamen dabei ums Leben, sie verbrannten im Bus, darunter auch der Täter selbst.

Wie die Schweizer Zeitung “Blick” und das Portal “20 Minuten” berichten, hatte Roger K. bereits im August 2019 für einen Großeinsatz gesorgt. Damals drang er am Morgen in ein Gebäude des Schweizer Rundfunks SRF in Bern ein.

Dort verschanzte sich der Mann im Gebäude und drohte, sich etwas anzutun. Die Polizei stürmte schließlich das Gebäude, überwältigte ihn und brachte ihn unverletzt in ein Spital. Verletzt wurde bei dem Vorfall damals niemand.

Kurz danach schrieb Roger K. eine Nachricht an den “Blick”, in der er über seine Situation sprach. “Ich bin schwer an einer Muskelerkrankung erkrankt und habe mein Leben lang gearbeitet.”

Weiter schrieb er: “Jetzt möchte ich meinen letzten Willen noch ausleben, bevor ich in Frieden gehen kann.” Was er damit genau meinte, blieb unklar.

Berichten zufolge lebte der ehemalige Lastwagenfahrer zuletzt sehr zurückgezogen. Roger K. galt als Einzelgänger und wohnte zuletzt in einem Wohnmobil auf einem Bauernhof.

Ein Bekannter erklärte laut Bericht, der Mann sei gesundheitlich stark angeschlagen gewesen und habe sich wegen starker Schmerzen kaum noch fortbewegen können.

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