4 Albaner aus dem Kosovo sterben bei Bau-Drama in Wien

Nach dem Baustellenunglück in Wien-Alsergrund werden weitere Hintergründe zu den Opfern bekannt: Es handelt sich um vier Albaner aus dem Kosovo.

Das Unglück ereignete sich am Dienstagnachmittag auf einer Baustelle im 9. Bezirk. Ein Baugerüst und eine Schalung stürzten ein, mehrere Arbeiter wurden unter den Trümmern begraben. Für vier von ihnen kam jede Hilfe zu spät – sie konnten nur noch tot geborgen werden. Ein weiterer Mann wurde schwer verletzt und wird weiterhin in einem Wiener Krankenhaus behandelt.

Laut dem Korrespondenten der albanischsprachigen Schweizer Zeitung “LeCanton27.ch” in Österreich soll es sich bei den Opfern um albanische Arbeiter kosovarischer Herkunft handeln. Auch der in Wien tätige Anwalt Mirsad Musliu äußerte sich zu dem tragischen Vorfall und lieferte weitere Details zu den Betroffenen.

Schalung eingestürzt

“Was die Nationalität betrifft, so heißt es, dass es sich um Albaner handelt. Aus zuverlässigen Quellen weiß ich, dass drei der Opfer Albaner sind, das ist sicher. Eine Person soll aus Südserbien, aus Novi Pazar, stammen, dies ist aber noch nicht bestätigt. Die Nationalität des Verletzten ist noch unbekannt”, wird Musliu in “LeCanton27.ch” zitiert.

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Berichten zufolge sollen drei der Opfer aus dem Kosovo stammen, ein weiteres aus Bosnien. Der verletzte Arbeiter soll aus Nordmazedonien kommen. Ein Sprecher der Wiener Feuerwehr erklärte, dass ein Problem mit dem Baugerüst den Einsturz der Schalung ausgelöst haben dürfte. Die genaue Ursache ist jedoch weiterhin Gegenstand laufender Ermittlungen.

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Unter Trümmern begraben

Neben den Wiener Behörden äußerten auch Vertreter der Regierung des Kosovo ihre Anteilnahme. “Mit tiefer Trauer haben wir die Nachricht vom Tod des Sohnes von Axhe erhalten, der zusammen mit drei seiner Freunde aus dem Kosovo bei einem tragischen Arbeitsunfall in Wien ums Leben kam”, heißt es in einer Mitteilung.

Während des Großeinsatzes standen rund 120 Kräfte mit etwa 30 Fahrzeugen der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes im Einsatz. Die Rettungskräfte arbeiteten stundenlang daran, die Verschütteten aus den Trümmern zu bergen. Nach etwa drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

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